Home > Publications > Bergbeißerfahrt mit dem Rennrad nach Schärding
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Am Samstag, den 17. August trafen sich 13 Bergbeißer am traditionellen Startpunkt in der Tittmoninger Wasservorstadt. Bei noch frischen Temperaturen wurde der Kreislauf der Teilnehmer gleich am Radegunder Berg auf die Probe gestellt, was aber angesichts der wenigen zu erwartenden Höhenmeter leicht zu verschmerzen war. Durch den Weilhartforst führte die Fahrt weiter nach Ach und den dortigen Aufstieg an der Salzachleite.Von Duttendorf nach Überackern wurde ein schattiger Wald-Radweg befahren. Es folgt der für lange Zeit letzte Anstieg zu Braunauer Bundesstraße, an der auch der Aussichtspunkt zur Inn-Salzachmündung lag. Dieser Punkt wurde für die erste Kurzrast benützt.

Auf dem Weg in Richtung Braunau mußte auch noch, mit großer List, eine gesperrte Brückenbaustelle überwunden werden. Unterhalb von Braunau Hatten wir dann an das flache Gelände zu gewöhnen. Eisenbahn- oder Autobahnüberführungen waren die einzigen Erhebungen. Auf diesem Weg erreichten wir Aigen am Inn und damit in einer dortigen Bäckerei eine, nicht angekündigte, Espresso-Pause.

Nach dieser Stärkung ging es auf den nun schon gewohnten flachen Straßen unserem Ziel, Schärding, entgegen. Über die Innbrücke und die Wasservorstadt erreichten wir den Stadtplatz und kehrten zum Mittagessen im Braugasthof Baumgartner (der Bums’n) ein.

Gut gestärkt startete die Gruppe dann wieder ihre Fahrt, um auf der rechten Innseite wieder Kurs auf die Heimat zu nehmen. Über St. Florian erreichten wir das Kloster Reichersberg, wo uns Ali Bernhard einen kurzen Abriß über die ereignisreiche und wechselvolle Geschichte (Bayern, Salzburg) der Abtei erzählte. Nach der Passage von Obernberg befuhren wir ein ca. 4km langes Stück des Inn-Hochwasserdammes, auf einer gut fahrbaren Sandpiste. An deren Ende führte die Strecke langsam aus dem Inntal heraus und über Altheim und Neukirchen erreichten wir Schwand im Innkreis.

Durch einen anderen Teil des Weilhartforst erreichten wir Hochburg, um von dort schnurstracks über Tarsdorf den Ausgangspunkt unserer Fahrt zu erreichen.

Ohne Unfall und ohne einen einzigen Platten wurden 170 Kilometer und 1030 Höhenmeter zurück gelegt. Man sieht, daß dem Aberglauben (13 Bergbeißer) keine Chance gegeben wurde!

Bericht und Fotos: Wolfgang Erler