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Gemütliche Tour zum Hüttenabschied

Ein traumhaftes Herbstwetter lockte viele Wanderer auf die Gleiwitzer Hütte, um den Saisonschluss mit Hüttenwirtin Antje und ihrem Team zu feiern.

Berauschend war der Anblick, den man von den Rastbänken bei der Hirzbachalm hatte: Die leicht angeschneite Schneespitze, der Vorgipfel des Hohen Tenn, und die rotgefärbten Moosbeerensträucher an den Hängen rauf zur Hütte, waren ein wahrer Augenschmaus. Auf der Terrasse wurde erst mal die Sonne bei erfrischenden Getränken und Antje´s Schmankerl genossen.

Später am Nachmittag machte sich eine Gruppe auf zum Tittmoninger Hörndl, andere stiegen noch auf den Rettenzink. Die wärmende Sonne und der fantastische Rundblick bei wolkenlosem Himmel machte Lust auf eine ausgiebige Gipfelrast. Doch der Gedanke an die bevorstehende abendliche Feier lockte schließlich alle wieder runter zur schon im Schatten liegenden Hütte.

Es wurde ein lustiger Abend in der vollbesetzten Stube. Viele Tittmoninger und eine Gruppe von unseren neuen Hüttenpaten von der Sektion Karpaten kämpften sich durch die vielen Essensgänge, die buffetmäßig aufgebaut waren. Antje und ihre fleißigen Helfer hatten sich wieder einmal voll ins Zeug gelegt. Bei der Verdauungsschnapserl-Runde wurde mit einem herzlichen Dankeschön auf unsere tolle Hüttenwirtin und ihr super Team angestoßen. Einen musikalischen Tusch gab es von Musiker Rupert Wolfswinkler. Und auch ihm selber wurde herzlich gedankt, da er ein Akkordeon aus seiner privaten Sammlung der Sektion geschenkt hat zur Verwendung auf der Gleiwitzer Hütte.

So konnte er selbst an diesem Abend sein Instrument gleich gebührend bei der Feier einweihen!

Nach einer etwas kurzen Nacht stärkten sich alle noch am Frühstücksbuffet, bevor man sich herzlich von Antje und ihren Helfern verabschiedete.

Die Teilnehmer der gemütlichen Tour stiegen noch auf das Imbachhorn und von dort ging es talwärts, vorbei an der Ponyhofalm nach Fusch. Bei der obligatorischen Einkehr bei der „Mühlauer Säge“ ließen die Tittmoninger das wunderschöne Bergwochenende ausklingen.

Astrid Prestel