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Herbstliche Tour auf die Kampenwand

 

„I gangat gern auf d`Kampnwand, wann i mit meiner Wamp´n kannt“ lautet ein bayrischer Spruch.

Ohne oder auch mit Wa..erl nutzte die altersmäßig sehr gut gemischte Gruppe einen Bilderbuch-Herbsttag, ohne jegliche Wolken aber mit einer herbstlichen Farbenpracht.

Jeder kennt die Kampenwand von Norden und mit Seilbahnbenutzung sind oft ware Massen unterwegs.Die Südseite dagegen ist vielen unbekannt und auf den Wegen ist man nicht selten allein unterwegs.

Wir starteten in Mühlau bei Schleching und wanderten zwischen den Gebirgsbächen Wimbach und Ramsenbach zu den Steinbergalmen hinauf.

Nach kurzer Pause ging es auf schmalem Pfad aufwärts in Richtung Sonnenalm,wo rechts ein schmaler aber gut erkennbarer Steig abzweigt. Unter den südlichen Felswänden der Kampenwand verlief der Steig ansteigend zum Sattel zwischen Kampenwand und Raffen wo kurz davor wiederum ein Pfad abzweigt.

 

Der südseitige Gipfelanstieg führte zuerst durch einige steile Latschengassen, weiter an einer Drahtseilpassage hinauf  und in kurzer Kletterei  erreichten alle den Gipfel.Hier trafen wir auf die Massen die von der nordseite unterwegs waren und es herrschte kurzzeitig Platzmangel.

Die Kampenwand (1669m) thront imposant über dem Chiemgau und das 12 Meter hohe Gipfelkreuz ist das größte der Bayrischen Alpen. 58 brozene Gedenktafeln erinnern an die Chiemgauer Opfer der beiden Weltkriege.

Die Gruppe fand noch Platz für die verdiente Gipfelbrotzeit und  wurden mit einer traumhaften Aussicht bis in den Alpenhauptkamm belohnt.

Herab stiegen wir auf gleichem Weg bis zum Sattel und                                                                   wanderten dann Richtung Osten  auf  einem schönen Höhenweg zur Piesenauer Hochalm.Eine der schönsten gelegenen Alm des Chiemgaus mit unvergleichlichem Blick zum Chiemsee und die Alpen lud uns zur Einkehr ein. Über Almgelände führte anschließend der Weg ohne großen Höhenverlust nach Süden, querten eine steile Bachrinne und wanderten durch herrlichen Mischwald zum Teufelstein.

Im zick zack ging es den breiten steilen Wiesenhang zur Oberauerbrunstalm hinunter.

Der schöne Tag, die gemütliche Alm, da konnten wir nicht einfach vorbeigehen.

Die ganze Schönheit dieses herrlichen Bergtages in der warmen Herbstsonne und herbstlicher Farbenpracht ließen wir hier erneut ausklingen.

Auf dem Stefan Gnadl Weg ging es zurück zum Ausgangspunkt.

Rita Kramhöller