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Herbstliche Wanderung auf Schlenken und Schmittenstein

 

Dem Wetterbericht hatte ich mitte der Woche noch nicht so getraut.Als sich dann doch ein Schönwetterwochenende ankündigte mit Föhn und warmer Luft startete ich kurzfristig eine Telefonrunde. Spontan hatten sich 10 Bergbegeisterte gefunden um die ausgefallene Bergtour zum Schlenken und Schmittenstein nachzuholen.

Vom Gasthaus Zillreith wanderten wir vorbei am Halleinerhaus  zu den letzten Häusern nach Formau.Bei der Weggabelung wählten wir den linken Aufstieg über den Jägersteig und die Jägernase.

 

Schnell an Höhe gewinnend leitete uns der Steig in Kehren durch einen schönen Hochwald zu der „Jaganosn“ und weiter an einer  ausgesetzten Rippe empor.Am Grat entlang ging es in angenehmer Steigung durch Latschenfelder, ehe wir den aussichtsreichen Gipfel erreichten.Der Schlenken bietet ein überaus gutes Panorama. Nach einer Gipfelrast wanderte die Gruppe weiter zum Schmittenstein mit seinem markanten Felsen

Wir wanderten in östlicher Richtung am langen Verbindungsgrat mit kurzen luftigen Stellen direkt auf den Schmittenstein zu.

Der Weg ist teilweise sehr rutschig und schmierig, da sind Drahtseile zur Überwindung von heiklen Stellen sehr willkommen.Wir umgingen nördlich den stockartigen Felsgipfel und stiegen von Nordosten her auf den Gipfel.Die sicht auf Dachstein, Tennengebirge, Hoher Göll,Watzmann und viele andere war dann doch durch Quellwolken etwas begrenzt.Nach einer ausgiebigen Rast ging es über das Hinterriedl  talwärts zu den Schlenkenalmen. Von weitem hörten wir schon die Musikanten spielen,es war ja Kirchweihsonntag und unzählige Ausflügler bevölkerten die Hütten.Auch auf der Trauttenstattalm war alles besetzt.

Die gewitzten Wirte verstanden ihr Geschäft und stellten auf der angrenzenden Wiese gleich einige Tische und Bänke auf. Wunderbar lag uns das Salzachtal mit herbstlich gefärbten Wäldern und Wiesen zu Füssen.

Nach einer ausgiebigen Einkehr mit Almschmankerl und Schlenkenachterl wanderte die Gruppe gutgelaunt auf dem Güterweg zurück.

Was war das doch für ein gelungener Tag!

 

Rita Kramhöller