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Regen, Wolkenstimmung und ein Traumtag – so lässt sich das verlängerte Wochenende zur Gleiwitzer Hütte vom Wetter her beschreiben.

Die zehnköpfige Bergbeissergruppe machte sich am Nachmittag in Maria Alm auf den ersten Anstieg zum Hundsstoa. Es war ca. 15 Grad kühler als in der Hitze der vergangenen Tage. Einsetzender Regen hinauf auf selben Weg, der jährlich im Rahmen des Hundstoa Biag Di Rennens befahren wird, brachten uns die erhoffte Abkühlung. Übernachtet wurde auf dem Statzer-Haus, das sich direkt auf dem Gipfel (2.117m) befindet.

Am Morgen des nächsten Tages konnte man in der Ferne bereits die Gleiwitzer Hütte auf der anderen Talseite ausfindig machen. Eine tolle Wolkenstimmung mit Nebelfetzen in den Tallagen bot die Rundumsicht vom Hundsstoa. Zu schnell verging die Zeit auf der Abfahrt auf einen flüssig zu fahrenden Trail hinab nach Thumersbach.

Über Bruck, den Brucker Berg ging es über Forststrassen hinauf zur unbewirtschafteten Reiter Alm und weiter über einen Pfad mit kurzen Schiebepassagen hinüber zum Raddepot bei der Bäckenanderlalm (1.671m). Hier wurden die Bergschuhe geschnürt für den zweistündigen Aufstieg zur Gleiwitzer Hütte. Dort angekommen wurden wir von der Hüttenwirtin Antje und dem Hüttenteam freundlich aufgenommen und wie schon gewohnt bestens verpflegt.

Zum Sonnenaufgang waren bereits die ersten auf um anschließend noch das Edelweiß zu suchen. Ein Traumtag sollte es werden. Nach dem Frühstück auf der Hüttenterrasse wurde zum Abschied noch das Gruppenfoto mit der Antje gemacht und man machte sich auf dem Weg zum Imbachhorn (2.470m). Hier boten sich eine tolle Aussicht zur Glocknergruppe und zum Zeller See mit dem Steineren Meer im Hintergrund.

Nach kurzer Rast machten wir uns auf den Abstieg zur  Bäckenanderlalm, wo die Räder schon auf uns warteten.  An der Ponyhofalm wurde eingekehrt und die restlichen Höhenmeter knieschonend zurückgelegt. Nach einem Badestopp am Zeller See hatte uns die Hitze auf den restlichen Km hinaus nach Maria Alm wieder und eine schöne Zweieinhalb-Tagestour ging zu Ende.

Bericht: Wasti Stoib

Fotos: Teilnehmer der Tour